Mein Klavierunterricht
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Klavier spielt man nicht mit den Fingern, sondern mit dem Kopf. 

- Glenn Gould -

 

Jeder Mensch hat im Lernprozess sein eigenes Tempo.

Unter Beachtung dieses Aspekts habe ich meine eigene Lehrstrategie entwickelt.

In den zwei Jahrzehnten, in denen ich jedem, der sich an mein Klavier gesetzt hat, dieses auch erfolgreich nahegebracht habe, hat sich diese Methode als absolut effektiv herausgestellt.

Beim Unterricht nehme ich Rücksicht auf den Lernrhythmus, das Temperament und die vorhandenen Fähigkeiten jeder Schülerin und jeden Schülers. Niemand soll sich unter- oder überfordert fühlen. Ich kreiere einen individuellen Weg für ein unbeschwertes Lernen, der gleichzeitig strukturiert aufgebaut ist und Schritt für Schritt zum Erfolg führt. Jede/r Schülerin/Schüler erfährt, wie man sich im Lernprozess das jeweils nächste Ziel setzt und welche Schritte erforderlich sind um es zu erreichen.

 

Kinder müssen lernen, wie man lernt und worauf beim Lernen geachtet werden muss.

 

Auf dieser Basis stellen sich erste Erfolge schnell ein. Dies hat selbstverständlich positive Auswirkung auf den Antrieb zu üben, was wiederum zu nächsten Fortschritten und noch mehr Motivation führt!
 

Des Weiteren spielt die Auswahl der Musikwerke eine wichtige Rolle. Jede/r Schülerin/Schüler hat entsprechend ihrer/seiner Altersgruppe und Lebensphase unterschiedliche Neigungen. Dementsprechend wähle ich die Musikstücke aus der Musikliteratur aus bzw. komponiere sie selbst, wenn ich kein individuell passendes Werk finde. Inzwischen gibt es eine große Auswahl an selbst komponierten Werken, aus denen meine Schüler/innen sich gerne bedienen.

Nach einiger Zeit lernen meine Schüler/innen das Klavier ohne Notenbild zu spielen.

Das Prinzip ist recht einfach: Wenn bereits sowohl die notwendigen Fähigkeiten wie Fingerfertigkeit und eine strukturierte Denkweise als auch eine emotionale Bindung zur Musik erworben wurden, ist es einfacher, durch visuelles und akustisches Lernen Musikstücke zu spielen. Ohne Noten vor Augen zu haben und ausschließlich nach Gehör sowie dem Blick auf die Tasten zu spielen, fördert musikalisches Denken – das Erzählen einer Geschichte durch die Musik.